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Published: 30 November -0001
Last Updated: 14 August 2019
Created: 08 September 2017
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Versorgungsausgleich

Eine Scheidung hat Auswirkungen auf die Altersversorgung. Je strikter ein Paar Arbeitsteilung betrieben hat, desto größer sind am Ende die Umverteilungen, die das Gericht vornimmt. Denn am Ende soll es auch mit Blick auf die Rente gerecht zugehen.

Von 1 000 Ehen sind 393 nach spätestens 25 Jahren wieder geschieden, also fast 40 Prozent. Das meldete das Statistische Bundes­amt 2016. Bei einer Scheidung muss ein Paar sein gemeinsames Leben wieder auseinander­dividieren. Dabei geht es um Fragen wie Sorgerecht, Vermögen und Unterhalt – aber auch um die Aufteilung der Altersversorgung, die die Partner während der Ehezeit aufgebaut haben. Der Gesetzgeber sieht vor, dass Ansprüche auf gesetzliche, betriebliche oder private Renten fair geteilt werden.

Das Schwierige an der Sache: Die jeweiligen Rentenansprüche der Partner fallen oft völlig unterschiedlich aus. Die Folge ist ein kompliziertes Hin und Her von Renten­ansprüchen, das sich Versorgungs­ausgleich nennt.



Das Wichtigste in Kürze


Beratung. Bei einer Scheidung teilt das Familien­gericht die Renten­ansprüche der Partner, genannt Versorgungs­ausgleich. Kümmern Sie sich früh, es kann um viel Geld gehen. Wie sich dieser Ausgleich auf Ihre gesetzliche Rente auswirkt, erfahren Sie in einem ersten Beratungsgespräch mit mir. 

Vollständige Angaben. In den Versorgungs­ausgleich fallen nur Ansprüche, von denen das Gericht weiß. Jeder Ehepartner muss alle Versorgungs­träger angeben, bei denen er Renten­anwart­schaften hat. Das Gericht über­mittelt dann die Angaben dem jeweils anderen zur Kennt­nisnahme. Kontrollieren Sie diese genau. Wurde eine Anwart­schaft vergessen, führt das nach­träglich nicht zur Änderung des fest­gelegten Versorgungs­ausgleichs.

Alters­vorsorgeunterhalt. Wird es Ihnen nach der Scheidung aufgrund von Kinder­betreuung schwerfallen, eine eigene ausreichende Alters­vorsorge aufzubauen? Handeln Sie vor Gericht einen Alters­vorsorgeunterhalt von Ihrem besser verdienenden Ex aus. Dann zahlt er nach der Scheidung Rentenbeiträge für Sie.

Ehezeit. Es werden nur Ansprüche aus der Ehezeit geteilt. Partner, die schon vor der Heirat beruflich zurück­stecken, bekommen für die unver­heiratete Zeit keinen Ausgleich.


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